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Qualitätsmanagement in der Hospitalgesellschaft

Die Einrichtung eines internen Qualitätsmanagementsytems wird vom Gesetzgeber und den Vertretern der Kostenträger (z. B. Krankenkassen) nicht nur gewünscht, sondern mittlerweile auch durch die Verankerung im Sozialgesetzbuch verlangt.

Aufbau und Weiterentwicklung des Qualitätsmanagement in der Hospitalgesellschaft orientiert sich an der DIN EN ISO 9001:2008 und der DIN EN 15224.

Das Qualitätsmanagement unterstützt und koordiniert die Qualitätsarbeit in den Einrichtungen der Hospitalgesellschaft. Es beschäftigt sich unter anderem mit den Themen:

Projektmanagement

In den Einrichtungen der Hospitalgesellschaft wurden Steuerkreise Qualitätsmanagement eingerichtet die die Arbeit des Qualitätsmanagements unterstützen und Projekte anstoßen, prüfen und in Auftrag geben. Projektleiter werden schriftlich benannt und durch den, durch die Geschäftsführung unterschriebenen Projektauftrag, mit dem Projekt beauftragt. Der QM-Steuerkreis erhält regelmäßig vom Qualitätsmanager Rückmeldung zum Stand derzeitiger Projekte.

Projekte werden im Intranet bekannt gegeben und die Mitarbeiter werden regelmäßig über den Stand der Projekte über das Intranet informiert.

Prozessmanagement

Durch die Rahmenbedingungen in der Patientenversorgung nehmen die Prozesse einen wichtigen Stellenwert ein.
Eine hohe medizinische und pflegerische Qualität die zeit- und kosteneffizient erbracht werden muss, setzt voraus, dass Kenntnisse über die Arbeitsabläufe herrschen. Es ist wichtig dass:

  • die richtigen Dinge
  • zur rechten Zeit
  • in der richtigen Reihenfolge
  • am richtigen Ort
  • in der richtigen Qualität

erbracht werden. Nur wer seinen Prozess kennt, kann Veränderungen und Verbesserungen für die Versorgung der Patienten erreichen. Nur so können Doppeluntersuchungen, Doppelbefragungen, unnötige Patientenwege etc. vermieden werden.

In regelmäßigen Qualitätszirkeln werden die Prozesse auf den Prüfstand gestellt und im interdisziplinären Team besprochen und ggf. verbessert.

Risikomanagement

Im Patientenrechtegesetz ist das implementieren eines Risikomanagements in das Unternehmen fest verankert.
Die Hospitalgesellschaft führt regelmäßig in den Kliniken, in den risikobehafteten Ab-teilungen, Risikoaudits durch. Diese werden durch externe Berater begleitet. Die Ergebnisse der Audits werden interdisziplinär besprochen und in den Qualitätszirkeln umgesetzt.

Des Weiteren finden regelmäßig interne Audits, Begehungen durch die Arbeitssicherheit und der Hygiene in den Abteilungen der Einrichtungen statt. So ist sichergestellt, dass Risiken frühzeitig erkannt und behoben werden.

Beschwerdemanagement

In den Kliniken der Hospitalgesellschaft wurde ein einheitliches, strukturiertes Beschwerdemanagement eingeführt.
Koordinatoren stehen Patienten, Angehörigen und auch Mitarbeitern als Ansprechpartner bei Bedarf zur Verfügung. Schriftliche Beschwerden werden in einem festgelegten Ablauf bearbeitet. Die Koordinatoren der Einrichtungen kümmern sich um die Beschwerde und nehmen zeitnah Kontakt mit den Patienten/Angehörigen auf.

Im Rahmen der Einführung des Beschwerdemanagements wurde der Meinungsbogen „Ihre Meinung ist uns wichtig“ eingeführt. Jeder Patient erhält zur Aufnahme einen Bogen mit der Bitte, diesen entsprechend auszufüllen.
Durch die Auswertung der Bögen konnten schon einige Verbesserungen im Rahmen der Versorgung unserer Patienten herbeigeführt werden.

Fehlermanagement, Korrektur-
und Vorbeugemaßnahmen

Getreu dem Motto: “Suche nicht nach Fehlern, sondern suche nach Lösungen“ (Henry Ford) wurde im Rahmen des Fehlermanagements ein Verbesserungsbogen eingeführt.
Eingetretene Fehler werden erfasst und in der Abteilung besprochen, so dass sich eine Fehlerkultur entwickeln kann. Im Mittelpunkt steht der Sachstand und nicht der Mensch, dem der Fehler unterlaufen ist. Nur so kann gemeinsam nach Lösungen gesucht werden um Wiederholungen oder Folgefehler zu vermeiden.

Mit dem Verbesserungsbogen hat jeder Mitarbeiter auch die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge im Rahmen der Patientenversorgung zu machen. Die Verbesserungsvorschläge werden im Steuerkreis vorgestellt und bei Bedarf Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet.
Des Weiteren können im Rahmen von Lieferungen Probleme erfasst und weitergeleitet werden. So erhält der Einkauf direkt ein Feedback über die Lieferung des Sachbedarfs und kann zeitnah mit dem Lieferanten den Sachstand besprechen.

Kommunikationsstruktur

Mitarbeiter aller Berufsgruppen können über das Intranet alle Neuigkeiten, Informationen und Dokumente/Formulare, die für den täglichen Gebrauch benötigt werden, abrufen.
Abteilungs- und Stationsleitungen werden über Neuigkeiten per E-Mail zeitnah informiert.

In regelmäßigen Sitzungen wie Kliniklenkungsgruppen, Funktionsleitersitzungen, Pflegekonferenzen Kommissionssitzungen, Konferenzen, Teamsitzungen und Mitarbeitergesprächen werden die Mitarbeiter über die neuesten Nachrichten, Strategien, Ziele etc. informiert.

Dokumentenlenkung

Alle im Unternehmen eingesetzten Dokumente, Formulare etc. laufen über die Dokumentenlenkung des Qualitätsmanagement. Interne wie externe Dokumente werden erfasst, archiviert und überwacht. Das jeweilig aktuelle Exemplar ist über das Intranet abrufbar.

 

aktualisiert am  07.06.2017nach oben

 
 

Helmut Dietz

  • Leiter Qualitätsmanagement

Tel. 04451/920-2515

 

Hospitalgesellschaft
Jade-Weser mbH

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